Gedenken an die Opfer des deutschen Faschismus von 1933 bis 1945 und an andere Opfer von Rassismus

Am 9. November 2025 trafen sich am Glaskubus im Schwalbacher Limeszentrum rund 100 Menschen zu einer „Mahnwache“, um der Opfer des Faschismus in Deutschland in der Pog-romnacht vom 9. auf den 10. November 1938 und später sowie aller sonstigen Opfer von Ras-sismus und Gewalt zu gedenken. SA, SS und viele „Menschen von nebenan“ trugen damals dazu bei, dass alle Synagogen in Schutt und Asche gelegt wurden, Geschäfte zerstört und geplündert und jüdische Mitbürger gedemütigt, verschleppt und vielfach auch getötet wurden.

Der israelisch-russische Trompeter Efim Benevich eröffnete die Versammlung mit Musik von Ravel. DAGS-Vorsitzender Wilfried Hülsemann erinnerte kurz an die Ereignisse, die zu der Gewaltorgie geführt hatten und lud die Anwesenden ein, an das Mikrofon zu treten und eige-ne Gedanken oder passende Berichte vorzutragen.

Schülerinnen und Schüler der Albert-Einstein-Schule schilderten, was ihre Kursfahrt nach Auschwitz bei ihnen bewirkt hatte. Fast zwanzig Teilnehmer trugen insgesamt während der einstündigen Veranstaltung ihre Gedanken vor – viele der übrigen blieben noch nach dem of-fiziellen Ende der Veranstaltung und konnten sich noch in informellen kleinen Gesprächs-gruppen einbringen.
Zum Abschluss blies Efim Benevich auf seiner Trompete noch einige jiddische Lieder.
Anmerkung: Das Höchster Kreisblatt und die Schwalbacher Zeitung berichteten auf der Grundlage dieser DAGS-Pressemitteilung am 13.11.2025
